Sonntag, 9. März 2014

04. und 05.03.2014

Am Dienstag startete unsere zweitägige (geführte) Tour nach Kangaroo Island. Abgeholt wurden wir um 06.30 Uhr vor unserem Hotel. Dann folgte eine ziemlich lange Carfahrt zum Küstenort Jarvis Bay, wo um 09.45 Uhr die Fähre nach Kangaroo Island übersetzte. Zum Glück war das Meer absolut ruhig, Murray erzählte uns am Tag zuvor Horrorgeschichten von zwei chinesischen Austauschstudentinnen die während dieser Überfahrt dermassen vom starken Wellengang mitgenommen wurden, dass sie nacher in Hysterie verfielen und er sogar mit einer der beiden ins Spital fahren musste. Entsprechend war mein Magen schon nervös als wir nur in die Nähe der Fähre kamen. Aber glücklicherweise war es so entspannt wie auf einer Fahrt auf dem Hallwilersee. ;-)

Auf der Insel angekommen, wurden wir sogleich von unserem Guide Paul begrüsst. Unsere Gruppe bestand nur noch aus einer älteren Dame aus Frankreich und einer Mutter um die fünfzig mit Tochter aus Düsseldorf. Unterwegs waren wir mit einem Kleinbus, was Paul gar nicht gefiel, ihm wurde dieses Auto "aufgebrummt", zum ausprobieren wie es denn so sei, ev. für die neue Flotte. Er bevorzugte eigentlich einen typischen 4x4 Range Rover, was auch uns lieber gewesen wäre, so für das "Offroad-Feeling". Er betonte dann auch, dass wir das jaaa in unserer Bewertung erwähnen sollen, nicht dass diese Fahrzeuge wirklich noch angeschafft werden. Als er uns nach der Meinung fragte, meine Georgina, die Tochter, "it's too much like a bus", Paul überlegte und sagte "hmm, yes, it's too bussy, that's the right word for it!".



Paul war sowieso immer zu Scherzen aufgelegt, als nächstes erklärte er uns, dass sie hier allem einen Namen geben, wenn z.B. ein totes Känguruh am Strassenrand liegt, so sagen sie nicht "Oh, a dead kangaroo" sondern "Oh, a Was-a-Roo". Gleiches geht auch mit dem Wallaby, "Oh, a Was-a-bee".







Wir fuhren zu verschiedenen Lookouts, schönen Küstenabschnitten und netten Stränden. Immer wieder sahen wir Känguruhs, Wallabys und Koalas. Highlight für uns waren aber die Seelöwen, einfach herrlich ihnen beim Sonnenbaden und Faulenzen zuzuschauen! Aber auch faszinierend wie sie geschmeidig im Wasser hin und her flitzen und sich dann mit den Wellen direkt an den Strand gleiten lassen.



















Dazwischen wurden wir mit exzellenten Gourmet Picknicks versorgt, schmeckte alles hervorragend und wie selbst gekocht.









Wetter übrigens am ersten Tag sehr sonnig und heiss, über 30 Grad im Schatten, am zweiten Tag wolkig mit sonnigen Abschnitten und nur noch um die 20 Grad, was uns aber lieber war als die Hitze weil sich dann auch mehr Tiere zeigten.





Zurück nach Adelaide ging's dann mit einem Kleinflugzeug (zu meinem Glück grösser als eine Chessna *würg*), wohl unser kürzerster Flug seit jeher, nach genau 30 Minuten konnten wir wieder aussteigen und unser Gepäck entgegen nehmen. Während dem Flug gab's übrigens 1dl Wasser und ein Mentos Bonbon, serviert von der überaus charmanten Stewardess Debby.



2 Kommentare:

  1. Nach den Erlebnissen in Namibia wundere ich mich, dass Du wieder in so ein kleines Flugzeug gestiegen bis :-)

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    1. Ja gell.. aber dadurch, dass in den Reiseunterlagen zu lesen war, dass wir pro Person 15kg Gepäck mitnehmen dürfen, bin ich mal davon ausgegangen, dass es das Flugzeug def. grösser als eine Chessna sein muss. ;-)

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